Tag des offenen Denkmals am 10. September

Zum Tag des offenen Denkmales am kommenden Sonntag, den 10.09., bietet wir um 15 Uhr und 17 Uhr eine Führung über das Gelände der ehemaligen Gasanstalt Ost und um das ehem. Kino der Jugend an. Jeweils anschließend kann die Ausstellung „Rettet das Kino!“ im Eckladen gegenüber, in der Eisenbahnstraße 143, besichtigt werden.

Außerdem laden wir zur Teilnahme am Internationalen Kulturcamp „THE CITY THATS US“ vom 20.-28.09. ein. Das Kulturcamp bereitet unser großes Veranstaltungswochenende „Aktive Stadtkultur – Zwischen Teilhabe und Beteiligung“ vom 20.-22.10. vor. Hierfür suchen wir noch nach Leipziger/-innen, die einen eigenen Workshop anbieten möchten.

Mehr Informationen finden sich in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Open Air-Kino zu den Tagen der Industriekultur

Zu den Tagen der Industriekultur veranstalten wir in Kooperation mit dem Amt für Stadtbeleuchtung am 12.08. ab 21 Uhr eine Führung über das Gelände der ehemaligen Gas-Anstalt Ost.

Anschließend können die BesucherInnen ab 21.30 Uhr ein Open-Air-Spektakel im Ambiente des Industriekulturdenkmales erleben. Gezeigt wird im Rahmen des Programmes globaLE 2017 der Dok-Film:

Das Gegenteil von Grau

BRD / 2017 / 92 min / Matthias Coers / dt. mit engl. UT., Im Anschluss Diskussion mit dem Filmemacher Matthias Coers sowie Aktivist/innen der IG Fortuna.

Wo: Open-Air am ehemaligen Kino der Jugend (Eisenbahnstraße 162)

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter/inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

PS: Der Film startet sobald die Lichtverhältnisse es zulassen.

Preisverleihung Leipziger Agenda-Preis

Am 09.05.2017 fand in der Mediencampus-Villa Ida am Leipziger Poetenweg die Würdigung der Preisträger des Leipziger Agenda-Preises für Nachhaltigkeit und bürgerschaftliches Engagement mit dem OBM Leipzigs Brurkhard Jung statt. Den Preis in Form eines Projektzuschusses von 500.-€ nahm stellvertretend für die ganze IG Fortuna Gabriele Sergel entgegen, nicht ohne um Fördermitgliedschaften und für unser Anliegen zu werben.

 

Tag der Städtebauförderung mit Open Air-Kino

In Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtbeleuchtung gehen wir wieder an das Kino und zeigen Open Air den Leipziger Osten-Klassiker

„Die Liebe zum Schrott und andere Leidenschaften“

sowie unseren Film über die Geschichte des Fortuna/Kino der Jugend. Außerdem ist nochmal unsere Ausstellung gegenüber des Kinos in der Eisenbahnstr. 143 zu sehen!

Das ganze findet im Rahmen des Tages der Städtebauförderung am Samstag, den 13. Mai statt und beginnt um 20:30 Uhr.  Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich willkommen!

In Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig und der GlobaLE Leipzig.

 

Über den Film:

12 Jahre nach der Wende. Hat das goldene Zeitalter im Osten angefangen? Viele sind gen Westen gezogen. Von denen, die geblieben sind, haben einige ihr Glück gemacht, viele jedoch auch nicht. Diese Trennung findet meist auch in den Städten statt. So sind es dann ganz bestimmte Stadtteile, in denen sich die Verstoßenen der Wende und der Gesellschaft zurückgezogen haben. In den Städten haben sie den Ruf der Problemstadtteile, in denen sich Arbeitlosigkeit, Kriminalität und Rechtsradikalität breit machen. Stadtteile, die von der Öffentlichkeit gerne gemieden oder verleugnet werden. Es seien die Viertel der Billigläden, der An- und Verkäufe und einem großen Anteil an ausländischen Bewohnern. Doch kann man diese Viertel so pauschalisieren? Haben nicht gerade diese Viertel auch die Chancen auf einen besseren alternativen Neuanfang? Kann sich nicht gerade in so einem Viertel, in dem die Mieten billig sind, es häufig die größten Grünflächen gibt und unterschiedlichste Nationalitäten auf engstem Raum zusammenleben, eine neue Kultur, eine bessere soziale Gesellschaft entwickelten? Es gibt gute und schlechte Beispiele dafür. In den westlichen Bundesländern gibt es diese Gebiete aus anderen historischen Hintergründen, doch die Situation ist überall ähnlich.

-> http://www.3kamelefilm.de/dieliebezumschrott.html

Fortschritte

Das Dach des alten „Kino der Jugend“ ist schon seit Weihnachten gedeckt. Dank an alle Beteiligten! Nun sind auch die weiteren Dacharbeiten abgeschlossen und der Innenraum wird beräumt. Gerade wirkt das alte Kino der Jugend sehr ruhig… Und wir arbeiten auch schon fleißig an Konzepten und Finanzierungsanträgen für die geplante Betreibung als neues Kulturzentrum im Leipziger Osten.

Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien

Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien

Im ganzen letzten Jahr haben wir Initiatoren viel geschafft:
Das Haus ist vor dem Verfall gerettet und es gibt einen Stadtratsbeschluß, der vorsieht, daß das Objekt nicht meistbietend verkauft wird, sondern im Konzeptvergabeverfahren ab 2018 ausschließlich für kulturelle Nutzung ausgeschrieben wird. Wir haben viel Lobby-arbeit geleistet, auf Stadtteilfesten, zu den Tagen der Industriekultur, zum Tag des offenen Denkmals und im Kontakt mit Politekern und Stadtverwaltung.
Bild könnte enthalten: Himmel, Baum, Haus und im Freien
Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien
So sah es z.B. in unserer Ausstellung zur Geschichte des Kinos in der alten Bäckerei schräg gegenüber dem Kino aus:
Zum traditionellen Neustädter Frühstück befragten wir Anwohner zu Ihrem Interesse am Wiederaufbau des Kinos und so sah unser Stand  aus:

Stand beim Parkbogenfest:

Die neue Kulturbürgermeisterin Skadi Jaenicke hat sich für unsere Arbeit und unsere Pläne auch schon interessiert: