Across the River: Connected Simultaneously

First exhibition 2026 – artists: Hyelim Jeon, Yunju Shin
23. – 30. Januar 2026, 10-18 Uhr

  • Two physical spaces in real time, exploring the simultaneity and asynchronicity of interaction.
  • A reinterpretation of the development of Korean media narratives and media cognition, drawing from Nam June Paik’s concept of “live broadcast liveness” and recontextualizing it in the contemporary media landscape.

Seoul Exhibition Venue: 
Art Space Qualia / 41, Pyeongchang 11-gil, Jongno-gu, Seoul, Republic of Korea 

Leipzig Exhibition Venue:
IG Fortuna | Kino der Jugend, Eisenbahnstraße 162, 04315 Leipzig

Linked Program Jan. 23-29. 2026

A river mediates time and space, yet its flow is irreversible and unpredictable. A single river divides space while simultaneously connecting it; life on the opposite shore neither fully separates nor fully merges, but continues to flow in a state of in-betweenness.

A river is also a living presence. It does not remain in the past, but constantly carries new water forward, embodying a persistent present that affirms that “life goes on.” In this sense, the river becomes a symbol of liveness—a real-time condition of existence defined by continuous renewal and presence.

In Korean, the expression “to cross the water” often implies leaving for a distant place. Nam June Paik, who spent much of his life outside Korea in Germany and the United States, anticipated what we now describe as being “online” through his early articulation of liveness. Through the world’s first satellite live broadcasts, he connected physically distant entities via technology, expanding the notion of the “here and now” and visualizing the simultaneity of interaction across space. These experiments demonstrated how technology reconstructs human perception, memory, and modes of being—processes that unfold in ways that are both irreversible and unpredictable.

Paik’s practice introduced into Korean society a new sensibility toward real-time connection, media convergence, and human–machine relationships. This sensibility later became a crucial foundation for Korean digital media culture—particularly in real-time streaming, fandom-based content, and the formation of relationships with virtual entities. Within the media industry, these concepts were absorbed into live music broadcasts, chat-based streaming platforms, and multi-platform dissemination strategies, offering audiences what is often described as an “expanded experience.”

From a new media perspective, Paik’s live broadcasts can be understood as interactive practices grounded in simultaneity. This exhibition extends that context by experimenting with a streaming format that expands simultaneity into asynchronous interaction. Two physically distant spaces transmit to one another in real time, while audiences are also able to return to earlier moments in the stream, engaging with the exhibition through asynchronous modes of interaction.

On January 29, 2026, marking the 20th anniversary of Nam June Paik’s passing, this project directly connects his legacy to the cognitive systems through which we experience media narratives today. The exhibition seeks to re-narrativize the structures of perception that operate alongside media flows, as well as the simultaneities and asynchronicities formed within them, proposing new ways of understanding how media shapes contemporary modes of existence.

2026 kann kommen

Wir befinden uns zwar kälte- und feiertagsbedingt im Winterschlaf, aber in der Zwischenzeit läuft immer in den Abendstunden unser kleiner FORTUNA-TV und zeigt euch ein paar Eindrücke bisheriger Aktivitäten und filmhistorische Schmankerl.

Gleich im Januar (23.-30.01.2026) starten wir mit der ersten Ausstellung ‘Across the River: Connected Simultaneously’ von Hyelim Jeon und Yunju Shin. Dazu in Kürze mehr.

Jetzt erholt euch alle gut von den Schlemmereien der letzten Tage und kommt gut ins neue Jahr! Bis bald im Kino!

Coming soon – unser erster Plätzchenbasar

FR 05.12.2025 | ab 16 Uhr
mit DJ Schellack und Leckereien

Plätzchenbasar zum Naschen und für alle die spontan noch was zum Nikolaus brauchen.
Kekse probieren und tauschen, Rezepte teilen. 

After Work Nachmittag mit Punsch, Musik und guter Laune. 

Erlös aus Punsch und FORTUNA-Keksen geht zur Hälfte an den Hilfebus SAFE – Straßensozialarbeit für Erwachsene. Und die andere Hälfte geht ans Kino – also noch einen guten Zweck 🙂

Bitte meldet euch gerne bei uns an: veranstaltung@ig-fortuna.de

Radikale Objekte

Der Künstler als Objekt im Raum. Gellért Szabó lädt ein.

FR 07.11., 20 Uhr

Im großen Saal werden drei Künstler zu Beobachtungsobjekten. Die Zeugen bewegen sich zwischen ihnen, still und aufmerksam, und nehmen die räumliche Distanz, die Kälte und die Isolation der Figuren wahr. Klang, Sprache und Präsenz erscheinen wie markierte Punkte, die sich nur durch Bewegung erschließen. Eine Aufführung über Distanz, Wahrnehmung und die stille Entfremdung zwischen Mensch und Raum.

Gellért Szabó präsentiert zusammen mit dem griechischen Experimantalgitarristen Giannis Arapis und Ruvi Simmons. 

Gellért Szabó [Leipzig]
Giannis Arapis [Athen]
Ruvi Simmons [Leipzig]

GRUSEL IM KINO: HALLOWEEN

DO 30.10., ab 18 Uhr

mit KI generiert

Am Donnerstag, 30. Oktober, wird’s schaurig schön: Wir zeigen einen Überraschungsfilm, der garantiert für Gänsehaut sorgt – in der passenden Kulisse einer echten Kinoruine!
Zur Stärkung gibt es Bloody Marys und heiße Getränke, damit euch nur der Film – und nicht die Kälte – zittern lässt.
Traut Euch 😉

CARANDIRU

FR 24.10., 17.30 Uhr
Brasilien 2003 von Héctor Babenco

Carandiru ist ein Dramafilm von Héctor Babenco aus dem Jahr 2003. Es basiert auf den Memoiren Estação Carandiru von Dr. Drauzio Varella. Es geht um Drauzio (Luiz Carlos Vasconcelos), einen Arzt und AIDS/HIV-Spezialisten, der kurz vor dem Massaker von 1992, bei dem 111 Gefangene von Polizeikräften getötet wurden, ehrenamtlich im Carandiru-Gefängnis, dem größten Gefängnis Lateinamerikas, in São Paulo arbeitete. Der Film wurde vor Ort im damals stillgelegten Gefängnis gedreht, Monate vor seinem Abriss im Jahr 2002.

In Kooperation mit 35mm lpz.

Carandiru is a Brazilian drama inspired by true events inside São Paulo’s largest prison. Told through the perspective of a doctor working within the facility, the film explores the daily lives, dreams, and struggles of the inmates — revealing deep social inequalities and the fragile line between guilt and survival. 

Powerful and humane, Carandiru portrays the resilience and tragedy of those forgotten by society, leading to a shocking and unforgettable climax.

In Cooperation with 35mm lpz.

KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES 

Dokumentarfilm, Deutschland 2025, FSK 12, Regie: Max Ahrens und Maik Lüdemann

30.09. + 07.10. + 14.10., jeweils 19 Uhr

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

Die Dokumentation begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Drop-Out Cinema eG statt.

Eintritt auf Spendenbasis 

MAZE – Album Release Show

SA 11.10., 19 Uhr

Nach zwei Jahren Pause ist es endlich soweit: MAZE präsentieren ihr neues Album „Im…“ live bei uns im FORTUNA!
Freut euch auf ein intensives Set zwischen rhythmischem Techno, rauem Black Metal, sphärischem Post-Rock – und auf einige überraschende Cover-Versionen.

Support kommt vom Stoner-Rock Duo BASALT und Frizzy D‘oro (Sync madres)

audible enclaves #6

SA 04.10., 20 Uhr

Die sechste und vorerst letzte Veranstaltung der Jazzreihe im Kino der Jugend präsentiert zwei renommierte Londoner Jazzmusiker des Modern Jazz: Radhika de Saram und Zhenya Strigalev. Beide haben bereits mit namhaften Künstlern wie Tim Lefebvre, Eric Harland, Larry Grenadier, The National, Alicia Keys und Eric Clapton zusammengearbeitet. Die Besetzung der Konzertreihe wird gemeinsam mit den Gästen ein Repertoire aus den beiden Alben „Never Group“ und „From The Crow’s Nest“ spielen. Radhika de Saram – E-Bass, Zhenya Strigalev – Saxophon, Max Steinau – Gitarre, Tim Gerwien – Schlagzeug. Spenden erbeten.

Moons of Pluto – Ein Experiment für 5 Klangkörper

03.10., 20 Uhr

im Rahmen von OSTLichter

Das Ensemble „Moons of Pluto“ vereint kammermusikalische Intimität mit unvorhergesehenen Klangexperimenten zu einem spannenden Zusammenspiel in ständig wechselnden Konstellationen.

Moons of Pluto ist ein improvisierendes Ensemble aus fünf Musikerinnen: Zwei Stimmen, Cello und Geige treffen auf Elektronik. Wie die fünf Monde, die in einem geheimnisvollen Tanz um Pluto kreisen, finden auch die Musikerinnen in wechselnden Konstellationen zueinander.
Mystische, gesprochene Lyrik verstärkt den Dialog und öffnet sphärische Klangräume voller Überraschungen. Im geheimnisvollen Setting des Kino der Jugend feiert das Ensemble seine Premiere.

Die Musikerinnen – Ronja Sophie Putz (Geige), Qazal Tabandeh (Stimme), Niayesh Ebrahimi (Elektronik), Lara Fleischer (Cello) und Nora Benamara (Stimme) – sind Teil der freien und experimentellen Leipziger Szene.