Safe House

Ab Samstag, den 04.09 gibt es eine neue künstlerische Intervention im Kino der Jugend zu sehen.

Nike Kühn hat in der Fortuna einen Bunker eingerichtet. Das Projekt Safe House ist das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit der Prepper-Szene. Ein Element der Installation ist der Japanische  Staudenknöterich, eine invasive  Pflanzenart welche auch auf dem Grundstück der Fortuna wächst. Das Gewächs ist beliebt als pflanzliche Notnahrung unter Survivel Expert_innen. Seine Ausbreitung ist nicht zuletzt Resultat der Klimakatastrophe, da er mit ihren Folgen besser zurechtkommt als heimische Pflanzenarten.

Nike Kühn hat von 2013 bis 2019 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig studiert. Ihre Medien sind Bildhauerei und Installation.

Zu sehen Donnertsags 18.00 bis 20.00 Uhr und Samstags 14.00 bis 16.00 Uhr

Der historische Neuanfang

Der historische Neuanfang wird ab Samstag, den 14.08. 2021 zelebriert! Unser erster Künstler Lucian Patermann wird den noch dunklen Saal iluminieren und macht ihn mit einer Videoinstallation lebendig. Die Wände werden mittels sich bewegender Lichtflächen zu einem abstrakten Gemälde. Die Spuren der Zeit werden zu einer Art Tanz gebeten und zu Bausteinen neuer Bewegung zerlegt.

“Der historische Neuanfang /oder die Initation eines Raumes./Lichtspiele ins Dunkel säuselnd./K.reisend um Gedankenfangen/ Anfangen!?

Mit diesen Gedanken eröffnet Lucian Patermann ein Flugblatt , mit dem er auf die IG Fortuna aufmerksam machen will. Es soll ein Neuanfang für das Kino werden!

Lucian-Patermann_Der-historische-Neuanfang_Foto_Hagen-Wiel

Am Samstag 14.00 bis16.00 Uhr

danach donnerstags 18.00 bis 20.00 Uhr und samstags 14.00 bis 16.00 Uhr bis zum 28.08.

Das sollte man sich unbedimgt anschauen!

Die Künstler/innen stehen fest!

Erster Blick in den Kinosaal für die ausgewählten Künstler/innen

Aus den neun Bewerbungen, die auf unseren Aufruf hin eingingen, wählte eine Jury aus lokalen Kultur-Akteuren und Kunstkennern ( Pöge-Haus, Ostpassage-Theater, Helden wider Willen bzw. Atelierhaus  Hildegardstr., Fonda-Galerie, Quartiersmanagement Ost und Vertreter der IG-Fortuna) vier Künstler/innen aus, die in den Residenz-Zeiträumen Ende Juli bis Ende Oktober 2021 den Arbeitsraum in der Eisenbahnstrasse 143 nutzen können. Von da können sie ihre künstlerischen Ansätze umsetzen und den zugänglichen Raum im Kino-Gebäude gestalten. Es gibt ein festgelegtes Honorar und einen Materialkostenfonds, den wir dank der Förderung durch das Kulturamt Leipzig zur Verfügung haben. Über Ausstellungs- und Besuchszeiten informieren wir zeitnah! Zu den Künstler/innen und ihren Arbeiten gibt es bald mehr!

Die erwählten sind

Lucian Paterman

Nike Kühn

Fabian Heublein

Minhye Chu

 

Künstler:innen bitte melden!

Nach der erfolgreichen Konzeptvergabe 2020 und einer Schlüsselübergabe im März 2021 freuen wir uns riesig, endlich mit dem ersten Projekt in der FORTUNA starten zu können. Türen auf für die Zwischennutzung des Ladengeschäfts Eisenbahnstraße 143 – gegenüber dem ehem. Kino der Jugend – in Zusammenhang mit einer eingeschränkten Annutzung der Räumlichkeiten im ehemaligen „Kino der Jugend“.

Wir suchen Künstler:innen, die unser altes Kino in einen modernen Kulturort verwandeln wollen.  Kompletter Aufruf: FORTUNA is calling_2021

OPEN CALL zur erstmaligen Inszenierung des Großen Saales – Mini-Residenzen für vier lokale Künstler:innen von Juli-Oktober 2021

Du kennst sie vielleicht – die FORTUNA, das ehemalige Kino der Jugend fast am Ende der Eisenbahnstraße. Seit beinahe 100 Jahren begrüßt sie ihre Gäste, auch wenn 1987 die letzten Besucher:innen den Großen Saal verließen. Die Farbe blättert. Nur noch die Außenhülle steht. Nun endlich soll der größte Kultursaal des Leipziger Ostens wieder seine Tore öffnen und sich für Jung und Alt zu einem Ort der Begegnung verwandeln.

Für die ersten künstlerischen Expeditionen in den lang verschlossenen Raum suchen wir ab sofort Künstler:innen mit Pioniergeist und Herz für den Leipziger Osten, um das Foyer und den Großen Saal des Gebäudes temporär in Szene zu setzen. Die künstlerischen Beiträge sollen dabei helfen, Zukünftiges aufscheinen zu lassen. Licht- und Toninstallationen, Objekte – alles ist erlaubt.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Leipzig und der LEIPZIGSTIFTUNG bietet die IG Fortuna ein Künstlerhonorar von 800 Euro und Materialzuschuss von bis zu 300 Euro. Zusätzlich steht gegenüber des Kinos der Jugend in der Eisenbahnstraße 143 ein kleiner Arbeitsraum als Werkstatt zur Verfügung.

Du willst dabei sein und hast Zeit in den vier zur Verfügung stehenden Zeitfenstern?
Arbeitsprozess                        Ausstellung
1. Atelier: 26.07.-15.08.     Eröffnung: 14.08. (bis 28.08.)
2. Atelier: 16.08.-05.09.     Eröffnung: 04.09. (bis 18.09.)
3. Atelier: 06.09.-26.09.     Eröffnung: 25.09. (bis 09.10.)
4. Atelier: 27.09.-17.10.     Eröffnung: 16.10. (bis 30.10.)

Dann bewirb Dich bis zum 5.07.2021 mit einer kurzen Beschreibung Deiner Person (ca. 300 Zeichen) und Deines Bezuges zum Leipiger Osten, Deinen Kontaktdaten, Deiner Konzeptidee/Projektskizze und Arbeitsproben. Das Ganze bitte auf maximal 4 Seiten (A4) als PDF. Das PDF schickst Du bitte an: stadtkultur@ig-fortuna.de

Bitte gib auch an, welche Zeitfenster für Dich NICHT in Frage kommen.

Eine Jury aus verschiedenen Akteur:innen des Stadtteils wird über die vier Teilnehmenden entscheiden.
Wir freuen uns auf Dich und Deine Ideen!
FORTUNA – Kino der Jugend e. V.
Eisenbahnstraße 14304315 Leipzigwww.ig-fortuna.de

 

 

Aufräumaktion im Foyer

Am 20. Mai  trafen sich einige  Aktivisten im Kino, um das Foyer  so aufzuräumen, dasss erstmal keine Unfallgefahr mehr besteht und in Kürze dort künstlerische Interventionen vorgenommen werden können.

Hier einige Fotos von R. Zieprich und G. Sergel

Originaltüren gesichert!
Tropfsteinhöhle

 

Wir haben den Schlüssel!

 

Heute war Schlüsselübergabe an die IG Fortuna am Kino der Jugend im Leipziger Osten. Ich war die letzte Kinoleiterin vor der Schließung 1987 und freue mich, dass wir nun mit Unterstützung der Stadt Leipzig an den Aufbau und die Wiederbelebung gehen können.

Die Freude war riesengroß!

Fotos von Thomas Szabo und Gabriele Sergel